Amphibia – Lurche

Die Amphibien, auch Lurche genannt, sind Landwirbeltiere, die sich nur im Wasser fortpflanzen können. Aus dem im Süßwasser gelegten Ei schlüpft eine kiemenatmende Larve, bei den Fröschen Kaulquappe genannt. Die Larve mutiert dann zu einem erwachsenen Tier, das eine Lunge zum Atmen entwickelt und die ihm den Landgang ermöglicht. Sehr interessant ist, dass Amphibien kein Wasser trinken. Sie nehmen das Wasser durch die Haut auf und speichern sie dann in Lymphsäcken unter der Haut und Harnblase. Die Erwachsene sind Fleischfresser und ernähren sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen, die sie mit ihrer klebrigen Zunge jagen und als Ganzes schlucken. Es gibt mehr als 7.000 Arten weltweit, davon nur 90 in Europa.

Unken sind kleine hübsche Kröten. Sie sind etwa fünf Zentimeter lang und haben einen abgeflachten Körper. Auf der Unterseite haben sie auffällige Warnfarben, in Europa rot oder gelb, mit der sie eventuelle feinde abschrecken. Die Körperoberseite ist meistens von Warzen bedeckt und die Farbe gibt ihnen eine sehr gute Tarnung.

Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea) ist der einzige Vertreter der großen Familie (800 Arten) der Laubfrösche in Europa. Dieser kleine, hübsche Frosch kann grün-gelb, grün oder dunkel grün gefärbt sein. Angeblich variiert die Farbe je nach Umgebungstemperatur.

Die Wasserfrösche, auch Grünfrösche genannt, sind halbaquatisch und wir finden sie meistens in der Farbe Grün, aber es gibt auch welche die braun bzw. grau gefärbt sind. Sie erreichen eine Körperlänge von ca. 4,5 bis 14cm; die Männchen sind kleiner als die Weibchen. Ihr Verbreitungsgebiet ist Europa, Nordafrika und Asien. Es gibt 25 Arten und viele Hybriden.

Der Schlumpf unter den Fröschen. Die Männchen der Moorfrösche, die normalerweise braun gefärbt sind, färben ihre Haut in der Balzzeit blau. Ob sie damit die Weibchen oder die männlichen Konkurrenten beeindrucken wollen ist nicht geklärt. Nach ein paar Tagen verschwindet die Warnfarbe und sie werden wieder braun.